„Der Winkelhannes” Op.94


Kriminaloper von Walter Steffens
für mobiles Musiktheater
Libretto: Peter Schütze
unter Mitarbeit von Volker Schrewe
und Walter Steffens

Die wahre Geschichte des Mörders aus Annette von Droste Hülshoffs Novelle „Die Judenbuche” nach dem Buch: „Mordsache Soistmann Berend” von Horst-Dieter Krus

Die Ortschaft Bellersen (Stadt Brakel/Kreis Höxter/NRW) hat im Januar 2006 einen Kompositionsauftrag an Walter Steffens vergeben und ist nicht zuletzt dadurch von der Initiative „Deutschland - Land der Ideen” unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler als einer von 365 innovativen Orten in Deutschland ausgezeichnet worden. 


Die Idee:

Das kleine Örtchen Bellersen ist in der Literatur bekannt als „Dorf B.” aus der Novelle „Die Judenbuche” von Annette von Droste-Hülshoff. Dieser Novelle liegt eine wahre Begebenheit, der Mord an dem Handelsjuden Soistmann Berend im Jahr 1783, zugrunde. Als Täter ist ein Bellerser Einwohner namens „Winkelhan” oder „Winkelhannes” belegt. Neben der bekannten Novelle aus dem 19. Jhd. ist eine Publikation aus dem Jahr 1990 (Autor Horst-Dieter Krus/Brakel-Bellersen) bekannt, die die tatsächlichen Ereignisse aufarbeitet. Dieses Buch „Mordsache Soistmann Berend” bildet die Grundlage für die Kriminaloper „Der Winkelhannes”.


Das Projekt:

Der „Komponist der Gegenwart” Walter Steffens mit Wohnsitz in Marienmünster und ehemals Professor der Musikhochschule Detmold, hat vor 12 Jahren nach der Novelle von Annette von Droste-Hülshoff seine gleichnamige Oper „Die Judenbuche” (op. 65, Libretto: Peter Schütze) geschrieben, der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift „Opernwelt” nach, die wichtigste bzw. interessanteste Uraufführung (Dortmund) des Jahres 1993.

Walter Steffens hat die Idee, auf der Textgrundlage des Buches von Horst-Dieter Krus, die Kriminaloper „Der Winkelhannes” zu konzipieren, die mit einer kleinen Besetzung auch auf mobilen Bühnen im ländlichen Raum aufgeführt werden kann. 

Solisten:

Der Winkelhannes, Mörder (Bariton, große Partie): Volker Schrewe
Jente, die Witwe des Opfers/Juden (Dramatischer Mezzosopran, mittlere Partie): Jeanette Giese

 Instrumentalensemble: 4 Musiker (Anlehnung an Klezmerbesetzung)
Akkordeon
Klarinette (auch Saxophon und Bassklarinette):
Kontrabaß
Percussion
geplante Uraufführung: 2011/2012



Dauer: ca. 2 x 40 Minuten
Raum: 50 - 700 Personen, keine feste Bühne erforderlich

Ab April 2011 bundesweite Aufführungen in variablen Räumen, Theatern, Bibliotheken, Kulturhäusern, Schulen etc.

Begleitende Schulprojekte mit besonderem Schwerpunkt auf dem Punkt „Heimatliebe und Fremdenfeindlichkeit”

Vorträge, Workshops, Seminare, Gesprächsrunden, Erstellung von Materialien für den Schulunterricht,
Einführungsvorträge zu den Aufführungen, „Talkshow” (Konträre Diskussion)