„Doch die Gewißheit, daß wer dümmer...”

Ein Wilhelm Busch-Programm mit viel Musik, wie Sie es garantiert noch nicht erlebt haben

fortepiano nimmt seinen Zuschauern nicht das Lesen von Gedichten und Geschichten des heiter-charmanten Spötters ab; es haucht Buschs berühmtesten Figuren Leben ein und läßt sie in unterschiedlichsten Situationen und passenden Kostümen zu Wort kommen: die frechen Buben Max und Moritz, die junge und später ach so fromme Helene, den liebeskranken Vetter Franz, den verdrießlichen Mummelgreis, die alten Tanten...

Jeanette Giese, Eva Thalmann und Volker Schrewe bieten mit weisen Texten und vertonten Versen voll Sprachwitz und Humor, in Begleitung des Akkordeonisten Wojciech Zaluk, einen Streifzug durch das Werk Wilhelm Buschs, das heute die gleiche Lebensnähe hat, wie Mitte des letzten Jahrhunderts und Kinder wie Erwachsene begeistert. Das Wilhelm Busch (1832-1908) ein großer Musikfreund war, mag manchen überraschen, wenn man an seine lästerlichen Gedichte zur Geräuschentwicklung des Klavierkastens denkt, aber schon dem neunjährigen Busch wird ein Klavier aus Familienbesitz mitgegeben, als er zur Erziehung zu seinem Onkel nach Ebergötzen geschickt wird. Später entwickelt sich eine herzliche Freundschaft zum Hofkapellmeister und Wagnerdirigenten Hermann Levi, in der das Theater und die Musik eine große Rolle spielen.

Die eingängige Musik dieses Programmes von Peter Müller und Barbara Liebernickel, schlichte Vertonungen zwischen Volkslied, Schlager und literarischem Chanson, entspricht der Haltung des Volksphilosophen Busch, der den „Virtuosen” seiner Zeit, die aus jedem Musizieren ein Akrobatenstückchen machten, kritisch gegenüber stand, aber gemeinsam mit seinem Freund, dem Komponisten Georg Kremplsetzer (1827-1871) mit großer Begeisterung Singspiele und Operetten (u.a. Hoftheater München) schrieb.


Ein vergnüglicher Wilhelm Busch Abend
Mit 4 Künstlern in 2 x 45 Minuten

Unterstützt von:
„Leseland Hessen” und
„Frankfurter Buchmesse 2004”  

Pressespiegel:

"Chansontheater macht Wilhelm-Busch-Figuren quicklebendig –
Das vierköpfige Ensemble beherrscht die Klaviatur des schwarzen Humors bis zur rabenschwarzen Satire. Als ausgezeichnete Komödianten entpuppten sich Jeanette Giese, Eva Thalmann und Volker Schrewe, die der Akkordeonist Wojciech Zaluk begleitete ... Da die drei Darsteller nicht nur mimisch sondern auch stimmlich auf der Höhe sind, gefällt die Art, wie sie den Figuren Buschs singend und spielend Leben einhauchen, was das Publikum am Ende mit viel Beifall belohnte."
(Wormser Zeitung)








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