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hille

„Lieder eines betrunkenen Schuhus”

 

 

Der Komponist Walter Steffens, der Sänger Volker Schrewe und der Pianist Michael Seewann leb(t)en und arbeiten in der ehemaligen Benediktinerabtei Marienmünster, die seinerzeit Peter Hille im Roman „Die Hassenburg“ beschrieben hat. Er berichtet auch in einen Brief an die Dichterin Else Lasker-Schüler über einen Besuch mit seinem Bruder, dem Geistlichen Philipp Hille, in der Abtei Marienmünster: „Ich sage dir, Tino, ein paar Goldstunden. Ein feinsinniger, humorvoller, weltklugweiser Geistlicher und für die 3 Menschen 3 goldklare Flaschen Wein und Imbiss, dabei Nieheimer Käse als Heimatgabe.”

Pressestimmen:

Aus den Liedern des betrunkenen Schuhus
„Dem Text dienend und ihn musikalisch interpretierend, setze ich ihn in Töne um“, kennzeichnet Steffens seine Art des Umgangs mit Dichtung. Dabei sehe er als Opernkomponist bildhaft und szenisch, er erzähle Geschichten. Die außergewöhnliche Spannweite der Ausdrucksmöglichkeiten, über die Steffens verfügt, belegten die eingespielten Tonbeispiele sowie vor allem die eindrucksvollen Darbietungen des ausgezeichneten Duos Volker Schrewe (Bariton) und Michael Seewann (Klavier), die die hohen Anforderungen der Partituren bravourös bewältigten, Stimmungsnuancen trafen und auch den dramatischen Akzenten Nachdruck gaben. Die grandios groteske Vorstellung des alle Register musikalischer Darstellungskunst ziehenden ,Betrunkenen Schuhus' nach Peter Hille, erst kürzlich im Beiprogramm zur Frankfurter Buchmesse uraufgeführt, war eine mit besonders stürmischem Beifall bedachte Glanzleistung.”
Neue Westfälische 2004

Die Lesung im Parktheater ist zweifelos (...) einer der Höhepunkte des Festivals und war mit zwei Urauffürungen vom Komponisten Walter Steffens bestens eingerahmt: „Aus den Liedern des betrunkenen Schuhus“ mit Bariton Volker Schrewe und Michael Seewann am Flügel war ein atonales Glanzstück, das perfekt mit den knorrig-schönen Sätzen Peter Hilles harmonierte.
BA, 09.10.2004

 

Peter Hille

Chansontheater fortepiano: